Was kostet ein Imagefilm? Preise, Beispiele & Kalkulation 2026
Imagefilm Kosten im Überblick: Von 2.000 bis 50.000 € – alle Preisfaktoren, Beispiele und Tipps für dein Budget.
Was kostet ein Imagefilm?
Die kurze Antwort: Zwischen 2.000 und 50.000 €. Die lange Antwort hängt davon ab, was du brauchst, wer produziert und wie aufwendig das Ergebnis sein soll. In diesem Guide zeige ich dir die konkreten Preisstufen, die wichtigsten Kostenfaktoren und worauf du bei der Kalkulation achten musst.
Die 3 Preisstufen im Überblick
| Stufe | Preisspanne | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Basic | 2.000 – 5.000 € | 1 Drehtag, einfache Interviews, Schnitt mit Musik, 1-2 Minuten |
| Professional | 5.000 – 15.000 € | 1-2 Drehtage, Konzept & Storyboard, professionelle Sprecher, Motion Graphics, 2-4 Minuten |
| Premium | 15.000 – 50.000 € | Mehrere Drehtage, Regie-Team, Schauspieler, aufwendige Postproduktion, Drohnenaufnahmen, 3-5 Minuten |
Basic reicht für kleinere Unternehmen, die einen authentischen Einblick geben wollen. Professional ist der Sweet Spot für die meisten Mittelständler. Premium macht Sinn, wenn der Film als zentrales Marketinginstrument über Jahre hinweg eingesetzt wird.
6 Faktoren, die den Preis bestimmen
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Konzept und Storyboard – Ein gutes Konzept braucht Recherche, Abstimmungsrunden und kreative Arbeit. Je durchdachter das Konzept, desto besser das Ergebnis – und desto höher der Aufwand.
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Drehtage – Jeder zusätzliche Drehtag kostet zwischen 1.500 und 5.000 €, je nach Teamgröße. Ein einfacher Interview-Dreh braucht weniger Zeit als ein inszenierter Imagefilm mit mehreren Locations.
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Crew-Größe – Kameramann allein oder ein Team mit Regie, Ton, Licht und Aufnahmeleitung? Die Crew macht einen erheblichen Teil der Kosten aus.
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Equipment und Locations – Drohnenaufnahmen, Gimbal, professionelle Lichtsetups und externe Locations mit Mietkosten treiben den Preis nach oben.
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Postproduktion – Schnitt, Farbkorrektur, Sound Design und Motion Graphics. Bei einem Premium-Film kann die Postproduktion 40 % des Gesamtbudgets ausmachen.
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Nutzungsrechte und Musik – Lizenzfreie Musik ist günstig, aber ein individueller Score oder GEMA-pflichtige Titel kosten extra. Auch die Nutzungsrechte für Darsteller variieren je nach Einsatzgebiet.
Agentur vs. Freelancer vs. Retainer
Agentur (ab 8.000 €): Professionelle Betreuung von A bis Z, oft mit Account Manager und festem Prozess. Höhere Kosten, dafür weniger Eigenaufwand.
Freelancer (ab 2.000 €): Flexibler und günstiger, aber du brauchst oft mehr eigene Koordination. Die Qualität variiert stark – Referenzen prüfen ist Pflicht.
Retainer-Modell (ab unter 1.000 €/Monat): Ideal, wenn du nicht nur einen einzelnen Imagefilm brauchst, sondern kontinuierlich Video-Content produzieren willst. Du bekommst Planbarkeit und langfristig den besten Preis pro Video.
Für Unternehmen, die neben dem Imagefilm auch Corporate Videos oder Social-Media-Content benötigen, ist ein Retainer oft die wirtschaftlichste Lösung.
Checkliste für dein Imagefilm-Budget
Bevor du Angebote einholst, kläre diese Punkte:
- Ziel definieren – Recruiting, Kundenneugewinnung oder Markenaufbau?
- Zielgruppe festlegen – Bewerber, potenzielle Kunden oder Investoren?
- Einsatzorte bestimmen – Website, Messe, YouTube, Social Media?
- Laufzeit planen – Soll der Film 1 Jahr oder 5 Jahre aktuell sein?
- Interne Ressourcen klären – Wer ist Ansprechpartner, wer gibt Freigaben?
- Budget-Range kommunizieren – Offene Kommunikation spart beiden Seiten Zeit
Ein Imagefilm aus Düsseldorf muss nicht teuer sein, um zu wirken. Entscheidend ist, dass Konzept, Zielgruppe und Budget zusammenpassen. Hol dir mindestens zwei Angebote ein, vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch den enthaltenen Leistungsumfang – und investiere lieber etwas mehr in ein gutes Konzept als in teure Technik ohne klare Story.
Häufig gestellte Fragen.
Warum lohnt sich YouTube für Unternehmen?
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